2026 bestätigt: EPS am Fühlinger See Köln — Dortmund, Dorsten und Bocholt mit aktiven Meldeportalen
Nordrhein-Westfalen — Saison 2026

Eichen­prozessions­spinner in NRW melden

Befall in Köln, Ruhrgebiet oder Münsterland entdeckt? Trag ihn anonym in die Karte ein. Sofort sichtbar — kein Account, keine E-Mail.

Eichenprozessionsspinner-Raupen an einem Eichenstamm — typisches Bild für Befall in NRW
Foto: Eichenprozessionsspinner-Nest am Stamm
Meldungen gesamt (DE)
Letzte 7 Tage
3
Städte mit eigenem Meldeportal
2026
Aktuelle Saison

Aktuelle Lage 2026

Wo in NRW sind Eichenprozessionsspinner bestätigt?

Diese Einschätzung basiert auf öffentlich berichteten Fällen und Pressemeldungen (Stand Juni 2026). Risikostufen ohne 2026-Quelle sind als solche gekennzeichnet. Die aktuelle Verteilung der Meldungen siehst du auf der Karte.

Köln
Fühlinger See (Chorweiler)
Hoch
Befall an Eichen der Sport- und Erholungsanlage bestätigt (Juni 2026). Warnhinweise aufgestellt, Fachfirma im Einsatz.
Stadt Köln — Infos & Meldung →
Köln Stadtwald (Lindenthal)
Mittel
Großer Eichenbestand. Keine spezifischen 2026-Meldungen bekannt — strukturell gefährdet.
Köln Innenstadt / rechtsrheinisch
Niedrig
Stadtweite Gesamtzahl 2026: nur „sehr geringe zweistellige Zahl" bestätigter Fälle laut Stadtsprecherin. Einzelfälle möglich.
Ruhrgebiet
Dortmund Nord
Mittel
Laut Stadt Dortmund vor allem nördliche Stadtteile betroffen. Zahl der Sichtungen 2026 zuletzt rückläufig, Grünflächenamt weiterhin aktiv.
Raupenmelder Dortmund →
Dorsten
Mittel
Eigenes städtisches EPS-Meldeportal. Keine 2026-Fallzahlen veröffentlicht.
EPS-Raupenmelder Dorsten →
Bocholt
Mittel
Eigenes städtisches Meldeportal. Keine 2026-Fallzahlen veröffentlicht.
EPS-Meldung Bocholt →
Essen
Keine 2026-Daten
Historisch betroffen. Keine stadtspezifischen 2026-Meldezahlen verfügbar.
Bochum
Keine 2026-Daten
Stadt hat vor EPS gewarnt. Keine stadtspezifischen 2026-Fallzahlen verfügbar.

Belegt 2026: t-online Köln, 08.06.2026 (Sekundärquelle) · Stadt Dortmund, Mai 2026 (Primärquelle). Risikostufen ohne Quellenangabe sind strukturelle Einschätzungen, keine bestätigten 2026-Fallzahlen.

So funktioniert es

In drei Schritten gemeldet

01

Standort wählen

Klick auf die Karte oder GPS-Knopf drücken. Kein Account, keine Registrierung.

02

Optional beschreiben

Anzahl Nester, Nähe zu Spielplätzen, Wegen oder Schulen – hilfreich aber freiwillig.

03

Absenden

Anonym, ohne E-Mail. Deine Meldung ist sofort auf der Karte für alle sichtbar.

FAQ NRW & Ruhrgebiet

Häufige Fragen zum EPS in NRW

2026 bestätigt ist Befall am Fühlinger See in Köln-Chorweiler. Dortmund betreibt seit Jahren eine Raupenmelder-Hotline — die nördlichen Stadtteile gelten laut Grünflächenamt als besonders gefährdet. Für Essen, Bochum und weitere Ruhrgebietsstädte liegen keine stadtspezifischen 2026-Zahlen vor. Alle gemeldeten Standorte siehst du in der interaktiven Karte.
Die Gespinstmotte spinnt Büsche und Bäume mit weißen Netzen komplett ein — sie ist für Menschen völlig ungefährlich. Der Eichenprozessionsspinner tritt ausschließlich an Eichen auf und bildet ab der dritten Häutung rund 600.000 mikroskopische Brennhaare. In Köln kommen 2026 auf jeden bestätigten EPS-Fall bereits mehrere hundert Fehlmeldungen wegen Gespinstmotten. Wenn du keine Eiche siehst: kein EPS.
Hier auf der Karte anonym eintragen. Zusätzlich ist das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen der Stadt Köln zuständig — erreichbar über das Bürgertelefon 0221/221-0. Auf Privatgrundstücken sind Eigentümer zur Beseitigung verpflichtet, wenn die Allgemeinheit gefährdet ist.
Hier auf der Karte eintragen und zusätzlich: Raupenmelder-Hotline der Stadt Dortmund, Tel. 0231/50-16320 (Mo–Fr 8–16 Uhr) oder raupenmelder@dortmund.de. Auch online unter dortmund.de/raupenmelder. Das Grünflächenamt saugt Nester mit Spezialgeräten ab.
Sofort Kleidung wechseln. Brennhaare mit Klebeband von der Haut abheben — nicht reiben, das treibt sie tiefer. Augen mit klarem Wasser spülen. Bei anhaltenden Hautreizungen, Augenbeschwerden oder Atemproblemen einen Arzt aufsuchen. Auch alte, leere Nester enthalten noch giftige Haare.
Ja, vollständig. Kein Name, keine E-Mail, kein Account. Gespeichert werden nur Koordinaten, optionaler Beschreibungstext und Zeitstempel. EPSRadar ergänzt die Meldung beim Ordnungsamt — es ersetzt sie nicht.
Nein. Nester nie selbst entfernen. Die Haare werden dabei aufgewirbelt und gelangen auf Haut, Augen und in die Atemwege. Ausschließlich zertifizierte Fachbetriebe mit Schutzausrüstung beauftragen oder die zuständige Stelle der Stadt informieren.

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